BGH: Kostenbefreiung bei Maßnahmen nach § 22 Abs. 1 WEG

E ine Eigentümergemeinschaft beschloss mehrheitlich die Sanierung des gemeinschaftlichen Schwimmbades und gleichzeitig dessen Erweiterung um einen Ruheraum, wofür ein Teil der ehemaligen Hausmeisterwohnung benutzt werden sollte. Zur Finanzierung des Vorhabens wurde eine nach Miteigentumsanteilen bemessene Sonderumlage beschlossen. Der spätere Kläger stimmte dem Beschluss nicht zu. Weiterlesen

BGH: Abänderung von Umlageschlüsseln im WEG

I n einer Eigentümerversammlung im Juli 2007 wurde über den Wirtschaftsplan für das Jahr 2007, die Jahresabrechnung für das Jahr 2006 und über die Entlastung des Beitrats für das Jahr 2006 beschlossen. Der Wirtschaftsplan sollte rückwirkend ab Januar 2007 gelten und solange seine Gültigkeit behalten, bis über einen neuen Wirtschaftsplan beschlossen werden. Weiterlesen

BGH: Änderung des Heizkosten-Verteilungsschlüssels

In einer Eigentümergemeinschaft wurden die Heizkosten seit 1999 zu 100 Prozent nach Verbrauch abgerechnet. Im August 2008 wurde beschlossen, die Heizkosten ab 2009 zu 70 Prozent nach Verbrauch und zu 30 Prozent nach der Wohnfläche abzurechnen. Der Beschluss wurde angefochten. Weiterlesen

Anfechtung der Jahresabrechnung

V on einer Wohnungseigentümerin wurden verschiedene Beschüsse der Gemeinschaft angefochten, unter anderem auch der Beschluss über die Genehmigung der Jahresabrechnung. Sie bemängelte hinsichtlich der Jahresabrechnung unter anderem die fehlende Nachvollziehbarkeit und fehlerhafte Einzelabrechnungen. Weiterlesen

Kostentragungspflicht des Verwalters bei erfolgreicher Beschlussanfechtung

E ine Wohnungseigentümergemeinschaft fasste einen Beschluss, wonach eine Sonderumlage (nach Miteigentumsanteilen verteilt) für einen Rechtsstreit angefordert wurde. Es handelte sich dabei um Rechtsanwaltskosten. Diese sollten nach dem Beschluss entgegen der richterlichen Kostenentscheidung auf alle Eigentümer verteilt werden. Weiterlesen

Streitwertfestsetzung bei der Beschlussanfechtung

E in Wohnungseigentümer erhob Anfechtungsklage gegen eine Jahresnebenkostenabrechnung, weil seiner Meinung nach Wasserkosten fehlerhaft geschätzt und verteilt worden waren. Die Wasserkostenpositon des Klägers betrug 486,22 Euro, das Gesamtabrechnungsvolumen 123.904,65 Euro. Das Landgericht legte den Beschlussanfechtungsantrag des Eigentümers aus, Weiterlesen