Regionales: Stadtplanungen für Katernberg und Kupferdreh

Neuer Wohnraum in Katernberg geplant: Das Amt für Stadtplanung und Bauordnung informiert ab Montag, 15. März, über den Bebauungsplanentwurf „Termeerhöfe”, der neuen, familiengerechten Wohnraum im Stadtteil Katernberg vorsieht. Das neue Wohnquartier umfasst die bislang verpachteten Gartenflächen an der Meerbruchstraße im Bereich der Straße Termeerhöfe und der Zollvereinstraße. Der Eigentümer der Flächen plant hier zwölf bis 14 neue Doppelhäuser. Dafür liegen zwei Entwurfsvarianten vor.

Die Planunterlagen „Termeerhöfe” liegen bis 26. März im Amt für Stadtplanung, Lindenallee 10, Deutschlandhaus, Raum 501 aus. Geöffnet ist montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 16 Uhr, mittwochs von 8 bis 15.30 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr. Parallel zur amtlichen Offenlage können die Unterlagen nach telefonischer Rücksprache unter 88-15134 auch in den Räumen der Bezirksvertretung VI, Rathaus Stoppenberg, Stoppenberger Platz 4, eingesehen werden. Wer sich im Internet über den Bebauungsplanentwurf informieren möchte, findet umfassende Informationen im Zeitraum der Auslegung unter der Adresse „www. essen.de/stadtplanung”.

Quelle: Pressemitteilung des Presse- und Kommunikationsamts der Stadt Essen vom 11.03.2010

Kupferdreh: B-Planentwurf „Prinz-Friedrich-Straße/ Phönixhütte” liegt aus
Das Amt für Stadtplanung und Bauordnung informiert vom 15. bis 29. März über den Bebauungsplanentwurf „Prinz-Friedrich-Straße/ Phönixhütte”. Das Plangebiet im Stadtteil Kupferdreh ist rund 7,6 Hektar groß und liegt in unmittelbarer Nähe zum Baldeneysee. Auf dem Standort einer ehemaligen Zementfabrik ist ein hochwertiger Mix aus Wohnnutzung, Dienstleistungs- und Büronutzung geplant. Die Planung berührt auch den Betrieb der Hespertalbahn, die mit ihrer Trasse an das Plangebiet angrenzt.

Über die Planung können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger an folgenden Stellen informieren:

  • in der „Freien Akademie der bildenden Künste”, Prinz-Friedrich-Straße 28a, geöffnet montags bis donnerstags von 10 bis 18 Uhr und freitags von 10 bis 14 Uhr,
  • im Amt für Stadtplanung und Bauordnung, Lindenallee 10, Deutschlandhaus, 5. Etage, Raum 501, Öffnungszeiten: montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 16 Uhr, mittwochs von 8 bis 15.30 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr,
  • im Internet unter www. essen.de/Stadtplanung.

Zusätzlich findet am Mittwoch, 17. März, um 19.30 Uhr in der „Freien Akademie der bildenden Künste”, eine öffentliche Diskussion statt, zu der bereits jetzt alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Vertreter des mit der Bauleitplanung beauftragten Planungsbüros erläutern die Pläne außerdem am Dienstag, 16. März, von 15 bis 18 Uhr und am Donnerstag, 25. März, von 10 bis 13 Uhr jeweils in der „Freien Akademie der bildenden Künste”.

Die Planung im Überblick:
Mit rund 80 Wohneinheiten soll auf dem Areal ein ansprechendes Wohnquartier für Ein- und Mehrfamilienhäuser entstehen. In unmittelbarer Seenähe sind etwa 15 Einfamilienhäuser in Form von Atriumhäusern geplant. In den südlichen und nordöstlichen Randbereichen dieser vorgelagerten Häuserzeile entstehen fünf dreigeschossige Mehrgeschosswohnungsbauten. Im südlichen Innenbereich sind ebenfalls Einfamilienhäuser in Form von Doppelhäusern und Stadthäusern vorgesehen.

Auf der Fläche im zentralen Bereich des Plangebietes entstehen Gebäude für eine hochwertige Dienstleistungs- und Büronutzung. Die bestehende Gewerbefläche im östlichen Planbereich soll auch zukünftig für Betriebe zur Verfügung stehen, sofern sie keine Immissionsbelastung für die neue Wohnbebauung auslösen.

Eine attraktive, begrünte Fuß- und Radwegeachse als Verbindung vom Kupferdreher Markt bis zum Hardenbergufer soll das Plangebiet durchqueren. Im Übergang vom geplanten Wohnquartier zum Baldeneysee ist zudem ein attraktiver Stadteingang in Form eines öffentlichen repräsentativen Platzes geplant.

Um die gewünschten Planungsziele Wohnen und Stadtteilanbindung umsetzen zu können, ist die Verlagerung des Lokschuppens und des Reparaturbetriebes der Hespertalbahn sowie ein Ausbau der Gleisanlagen an anderer Stelle eine wesentliche Voraussetzung. Der Alternativstandort ist an der Sporthalle Kupferdreh in unmittelbarer Nachbarschaft zum Eisenbahner Sportverein (ESV) vorgesehen.

Quelle: Pressemitteilung des Presse- und Kommunikationsamts der Stadt Essen vom 10.03.2010

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