Regionales: Planung für Emscherstraße in Essen

Die Stadt Essen legt den Bebauungsplanentwurf „Emscherstraße, südlich Güterbahn” öffentlich aus.  Interessierte Bürgerinnen und Bürger können die Planunterlagen vom 31. August bis 30. September im Amt für Stadtplanung und Bauordnung, Lindenallee 10, Deutschlandhaus, in der 5. Etage, Raum 501, einsehen und Stellungnahmen abgeben. Der Ausstellungsraum ist montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 16 Uhr geöffnet, mittwochs von 8 bis 15.30 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr.

Zusätzlich zur Offenlage im Deutschlandhaus wird der Bebauungsplanentwurf im Bürgeramt Altenessen, Altenessener Straße 196, und im Bürgeramt Stoppenberg, Schwanhildenstraße 25, ausgestellt. Die Öffnungszeiten: montags und dienstags von 8 bis 15 Uhr, mittwochs von 7 bis 13 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr. Wer sich im Internet über das vorliegende Konzept informieren möchte, findet umfassende Informationen ab dem Beginn der öffentlichen Auslegung unter der Adresse „www.essen.de/stadtplanung”. Auch hier können Stellungnahmen abgegeben werden.

Zum Hintergrund:
Im Gewerbegebiet an der Emscherstraße südlich der Güterbahn hat die Bauverwaltung zunehmend Bauvoranfragen erhalten, die entweder Prostitutions- oder Vergnügungsbetriebe dort etablieren wollten oder dem produzierenden Gewerbe erforderliche Flächen entziehen würden. Unter anderem gab es Bauvoranfragen zur Nutzungsänderung eines Fabrikgebäudes in einen bordellartigen Betrieb sowie Anträge zur Errichtung eines Trödelmarktes oder eines Spielcasinos.

Der nun vorliegende Planentwurf dient in erster Linie dazu, die Fläche für wohnverträgliches produzierendes Gewerbe sowie für Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe zu sichern und die Ansiedlung von Einzelhandel zu steuern. Die gewerbliche Nutzung soll dabei im Hinblick auf die benachbarte Wohnbebauung eingeschränkt werden. Zudem soll durch den Entwurf eine Ausbreitung von Prostitutions- oder Vergnügungsbetriebe im Plangebiet verhindert werden.
Quelle: Presse- und Kommunikationsamt der Stadt Essen – 25.08.2010

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