Neuer Glanz für leere Nester

EigentümerInnen modernisieren, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Die ModernisiererInnen sind dann im Schnitt 56 Jahre alt, das Objekt hat häufig schon mehr als 30 Jahre auf dem Buckel. Meist nutzen die Eigentümerinnen die Umbruchphase nach dem Auszug der Kinder (Empty Nest), um sich ihr Eigenheim neu herzurichten.

Für die anstehenden Umbauten hatten die Eigentümerinnen bei einem durchschnittlichen Netto-Einkommen von 2.700 Euro monatlich rund 280 Euro zurückgelegt. Jeder Modernisierer verbaute im Schnitt 20.800 Euro. Das Geld setzten die Eigentümerinnen vor allem ein, um den Wohnkomfort zu verbessern, aufgetretene Schäden zu beseitigen und Energiekosten zu sparen.

Renovierung

Bild: © Rainer Sturm/pixelio

Während BewohnerInnen notwendige Arbeiten allerdings gerne vor sich herschieben, modernisieren Käufer von gebrauchten Objekten meist direkt vor dem Einzug und dann intensiver. Dabei kann eine energetische Modernisierung der eigenen Immobilie laut einer Analyse der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) rund 30 Prozent der Energiekosten einsparen. Im Schnitt ließen sich die jährlichen Heizkosten in der Untersuchung von fast 1900 Euro auf rund 1300 Euro reduzieren.

In 43 Prozent der Fälle nehmen die Eigentümer Modernisierungen in Angriff, um die Energieverluste ihrer Immobilie zu minimieren. Sie investieren dabei am häufigsten in eine neue Heizungsanlage (47 Prozent) oder bessere Fenster (44 Prozent). Mehr als jeder Fünfte dämmt das Dach oder kümmert sich um eine erneuerbare Heizquelle für seine eigenen vier Wände.

Der GfK-Studie zufolge besitzen rund 70 Prozent der Modernisierer einen Bausparvertrag.

Quelle: LBS 26.05.2011

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