Nachfrageorientierte Wohnungsmarktpolitik

Gemeinsam mit den Städten Köln, München, Hannover und Berlin beteiligt sich die Stadt Essen seit 2003 an einem Projekt des vhw-Bundesverband für Wohneigentum und Stadtentwicklung. Ziel des Projektes ist, die Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt differenziert beschreiben zu können. Hierzu werden kleinräumige Daten aus der Essener Statistik, Daten aus der Marktforschung und Erkenntnisse aus der Milieuforschung miteinander verknüpft, um Hinweise darauf zu erhalten, welche Gruppen wie wohnen möchten.
Denn nicht jede vierköpfige Familie bevorzugt das Reihenhaus am Stadtrand; die Wohnwünsche sind je nach Lebensweise, Wertvorstellung und  persönlicher Geschmack sehr differenziert.

Kommunale Wohnungsmarktbeobachtung

Nach Abschluss eines  Modellversuchs zur kommunalen Wohnungsmarktbeobachtung hat sich ab 1.1.2002 der Initiativkreis Kommunale Wohnungsmarktbeobachtung als dauerhaftes Netzwerk von inzwischen 30 Städten in Nordrhein-Westfalen gegründet.
Ziel ist der Erfahrungsaustausch zur laufenden kommunalen Wohnungsmarktbeobachtung und die Diskussion und Weiterentwicklung von Methoden und Verfahren, insbesondere im Hinblick auf die unterschiedlichen Nutzergruppen (z.B. Verwaltung und Wohnungswirtschaft) und deren Bedarfe (Monitoring, Evaluierung von Zielen, Strategien, Maßnahmen, Marketing).

Hier gibt es weitere Infomationen zum Thema.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Essen Juli 2011

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