Berichten Sie über die Veruntreuung von WEG-Geldern

Immer wieder wird bekannt, dass einzelne Verwalter ihnen anvertraute Gelder veruntreut haben. Allein in der Region Köln/Bonn sollen in jüngster Zeit nicht weniger als vier derartige Fälle publik geworden sein. Über die tatsächliche Häufigkeit solcher Straftaten liegen keine Daten vor, ebenso wenig über die Höhe der Schäden und die Art und Weise, wie betrügerische Verwalter vorgehen.

Deshalb will der Verband “wohnen im eigentum” jetzt Fallbeispiele zusammentragen und bittet dabei um Ihre Unterstützung: Der Verband ruf auf:

Teilen Sie uns mit, wenn Ihre WEG betrogen und geschädigt wurde und wie der Verwalter oder seine Mitarbeiter vorgegangen sind. Füllen Sie den beiliegenden kleinen Fragebogen aus oder nehmen Sie ihn als Leitfaden für Ihren E-Mail-Bericht. Informieren Sie uns auch, wenn der Fall schon länger zurückliegt und der Schaden nicht sehr groß war.

Wenn wir eine ausreichende Anzahl an Rückmeldungen erhalten, werden wir die Ergebnisse  zum einen für die Lobbyarbeit nutzen, um zu zeigen, dass dies keine zu vernachlässigenden Einzelfälle und deshalb Schutzmaßnahmen erforderlich sind. Zum anderen möchten wir aus Ihren Erfahrungen lernen und konkrete  Maßnahmen zum Schutz vor Veruntreuung erarbeiten und zusammenstellen. So tragen Sie mit dazu bei, künftige Veruntreuungen zu verhindern bzw. die Zahl der Straftaten mindestens zu reduzieren.

Ihre Angaben behandeln wir selbstverständlich vertraulich und werden sie nur anonymisiert und nach vorheriger Absprache mit Ihnen verwenden. Vielen Dank!

Hier finden Sie den Fragebogen zum Herunterladen.

Wann und wie ist es passiert? Nehmen Sie sich die Zeit, und schicken Sie Ihren Bericht an wohnen im eigentum. Auch hier wurde bereits über die Machenschaften einer Essener Verwaltung berichtet. Nachdem die Unterlagen einer Wohnungseigentümergemeinschaft an die neue Verwaltung übergeben wurden, wurde festgestellt, dass der betreffende Verwalter Gelder der Gemeinschaft über mehrere Jahre auf das Konto seiner Ehefrau überwiesen hatte.

Quelle: wohnen im eigentum, Presse-Aufruf vom 03.08.2011

Hinterlasse eine Antwort